Tierrettung der anderen Art

Diese Woche trat der verbrüderte Verein „Rette Dein Huhn“ an uns heran. Der Besitzer von vielen Tieren war verstorben und die Hinterbliebenen, denen wir nochmals unser aufrichtiges Beileid ausprechen möchten, wandten sich an diesen Verein. Nicht nur Hühner, sondern auch Kleinpapageien, Chinchalla und Tauben suchten ein neues zuhause. Unser guter Freund Christian aus unserer Gemeinde, ein begnadeter Vogelfan mit einem unglaublichen Fachwissen, begleitete uns auf diesem Wege. Er versorgt selbst sehr viele Papageien und Kleinsittiche und nahm sich deren an.

Es war ein tiefwinterlicher Tag, der Nebel zog sich in die Donauauen zurück und ich holte Christian ab. Am frühen Nachmittag trafen wir beim Haus des Verstorbenen mit Nina und ihrer Freundin um die Tiere dort raus zu holen. Die Reise war aufgrund der Wetterverhältnisse schwierig, aber kein Weg wird uns zu schwer sein, wenn es darum geht, Tiere zu retten. Dort angekommen wurden wir freundlichst empfangen und begannen auch gleich mit dem Einfangen der Tiere.

Nach kurzer Zeit hatten wir die Tiere beisammen und luden sie in unsere Autos. Leider hatten die Tauben schwere Deformationen an den Beinen. Im Laufe der Zeit hatten sich Fäden über die Beine gewickelt und darüber entstanden Knäuel aus Schmutz und Kot. Gleich vor Ort wurde versucht, diesen Tieren ein wenig zu helfen.

Die größten Brocken wurden von den Beinen abgeschnitten, aber der Weg zum Tierarzt war unumgänglich…

Wir danken Christian und dem Verein Rette dein Huhn für die tolle Zusammenarbeit und ihren Einsatz für die Tiere!!