Danke an den ÖGH, Nationalratswahl

Die Einladung des ÖGH war eine riesige Ehre für uns. Wir durften unseren Gnadenhof am zweiten Reptilientag in Wien vorstellen.

In einem perfekt zusammen gestellten Programm unseres Computergenies Stephan, konnten wir den Zuseher unseren Gnadenhof, unsere Arbeit und unsere Ziele näher bringen.

Zudem war es schön, so viele Menschen kennen lernen zu dürfen, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Reptilien beschäftigen. Dazu gab es auch noch sehr interessante Vorträge über die verschiedensten Reptilien.

Es gibt auch wieder Neuzugänge zu vermelden. Zwei Papageien, Moritz und Paul, fanden den Weg zu uns. Auch diese Tiere wurden natürlich getestet und tierärztlich begutachtet.

Auch ein kleiner Igel mit knappen 200 Gramm wurde gefunden und uns übergeben. Hier hoffen wir, dass er schnell an Gewicht zunimmt und noch vor dem Winter in die Freiheit entlassen werden kann.

Die Politik ist etwas, mit dem sich wir sehr schwer anfreunden können. Seit Jahrzehnten wird vor den Wahlen versprochen und versprochen, aber es passiert nichts.

Am vergangenen Donnerstag endete die Frist der Anträge bezüglich der betäubungslosen Kastration von Ferkeln, dem Kükenschreddern und dem Verbot für Vollspaltenböden. Leider hat die ÖVP und die FPÖ dagegen gestimmt. Das bedeutet, dass weiterhin den Ferkeln bei vollem Bewusstsein die Hoden abgerissen werden, Küken weiterhin bei lebendigem Leibe geschreddert und Schweine ohne Stroh auf Vollspaltenböden gehalten werden dürfen.

Wir fragen uns, ist das Demokratie? Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass kleinen Ferkeln die Hoden abgerissen werden? Möchte wirklich die Hälfte der Bevölkerung, dass Schweine auf keinem Strohboden ihr kurzes Leben verbringen dürfen? Möchte wirklich mehr als die Hälfte, dass Küken geschreddert werden?

Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass wir Glyphosat auf unseren Äckern verspritzen? Möchte die Bevölkerung wirklich Ceta?

Wir haben diese Wahlversprechungen satt. Es passiert einfach nichts, weder für die Tiere noch für die Umwelt.

Hier gibt es jetzt eine Alternative. Martin Balluch, ein Mann der sich seit Ewigkeiten für die Tiere und die Umwelt einsetzt, tritt für die Liste Jetzt an. Das ist die wohl größte Chance seit Jahrzehnten, um den Tieren zu helfen.

Deshalb waren wir auch bei einer Wahlveranstaltung und haben uns das Ganze angesehen.

Wir denken, es ist die richtige Wahl. Es wäre schön, wenn Martin den Einzug ins Parlament schaffen könnte. Die Tiere würden Martin Balluch wählen…

Neben dieser Veranstaltung am Klosterhof bei dem unglaublich tollen Projekt „Rinderwahnsinn“, trafen wir auch wieder sooo viele tolle Menschen wie die von Veggruf oder Robin Hood. Dazu so viele tolle Freunde…