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Autor: Markus

Funddegu in Krems, Wir sagen Danke

Ziemlich erstaunt war eine Familie aus Krems, als sich in einer Katzenfalle ein Degu vorfand. Man erkannte das Tier und brachte es ins Tierheim Krems. Das Tierheim Krems nahm Kontakt mit uns auf, da wir ja auch bereits eine größere Gruppe von diesen Tieren bei uns haben (diese Tiere stehen auch zur Vergabe), mit der Bitte, den Degu zu übernehmen. Vielleicht findet sich der Besitzer auf diesem Wege. Der Degu ist braunweiß und ein Männchen.

Es ist wieder Zeit um Danke zu sagen. Auf unserem neuen Grundstück befindet sich eine Gartenhütte die wir als Büro und Ausstellungsraum nützen möchten. Leider ist die Dachdeckung schon ziemlich am Ende und muss erneuert werden. Umso größer war unsere Freude als sich Wolfgang mit seinem Team meldete, und uns das Dach herrichteten. Noch größer wurde die Freude, als die Männer nach getaner Arbeit meinten, wir sollen das als Spende für unsere tolle Arbeit sehen. Danke, danke, danke!!!

Ein besonderes Dankeschön geht auch an Georg Jachan. Georg betreibt ein Reptilientierheim in Gföhl und betreibt unglaubliche Arbeit für arme Menschen. Georg spendete uns jede Menge Aquarien und Terrarien, plus Zubehör.

Dazu möchten wir auch den Andi vorstellen. Andi ist ein Perfektionist und wahrscheinlich der genaueste und beste Zimmermann überhaupt. Dazu betreut er seit Jahrzehnten selbst Schildkröten und bringt ungeheures Wissen mit. Um uns und unsere Tiere nach allen Seiten abzusichern, um, im schlimmsten Falle, wenn unsere Tierpfleger erkranken, eine Zeit im Spital verbringen müssen oder gar schlimmeres passiert, hat sich Andi bereit erklärt, in dieser Zeit die Fütterung der Tiere zu übernehmen. Aber schon bei diesem Transport half er mit. Wir sagen von ganzem Herzen Danke

Auch bei der Sabrina aus Leobersdorf möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Sie spendete uns ihre Terrarien. Wir sagen von ganzem Herzen Danke!!!!

Mykoplasmen, Papagei, Trachemys, Igel

Erst vor kurzem hatten wir eine Schildkröte aus Leipzig übernommen. Das Tier ist wohlauf, zeigt absolut keine Anzeichen auf Krankheiten, und wurde trotzdem positiv auf Mykoplasmen getestet.

Wir können nur immer wieder davor warnen, fremde Schildkröten ohne tierärztliche Begutachtung und ohne Tests auf die verschiedensten Krankheiten, einfach zu seinem Bestand zu setzen. Da wir aus allen Teilen Österreichs Schildkröten übernehmen, könnten wir hier wahrlich Studien zu diesen Krankheiten durchführen. Fakt ist jedenfalls, dass zumindest 20 bis 25 Prozent aller Landschildkröten die hier ankommen, an Mykoplasmen leiden. Auch wenn ein Tier noch so gesund erscheint, kann es Krankheiten in sich tragen. Hält man die Tiere stressfrei und bietet ihnen eine artgerechte Haltung, muss die Krankheit nicht mal ausbrechen. Mykoplasmen sind allerdings nicht heilbar und von Schildkröte zu Schildkröte übertragbar.

 Mykoplasmen sind in der Lage, sich in die Wirtszelle zurückzuziehen, so dass sie „kaum greifbar“ sind. Dies führt in der Regel zu einer lebenslangen, nicht heilbaren Infektion, die – meist artspezifisch – aber nicht zwangsläufig zu Krankheitssymptomen führen muss.

Die Symtome einer Erkrankung sind Nasenausfluss, vermindertes Allgemeinbefinden, keine Futteraufnahme, Lungenentzündung und röchelnde Atmung.

Während der Therapie wird das Tier mit Antibiotika behandelt und muss auf Temperatur gehalten werden. Die Therapie dauert meist drei bis vier Wochen.

Bitte setzt also keine fremden Tiere zu euren Bestand.

Nach einer Anzeige wegen Hundegebell kam die MA 60 in Wien in ein Haus einer Dame. Dort fand man neben einem Hund auch einen Graupapagei vor. Diese Vögel dürfen nicht alleine gehalten werden und so stellte die MA 60 ein Ultimatum. Entweder muss der Vogel weg, oder ein zweiter dazu. Leider ist es nicht möglich, einen zweiten Papagei dazu zu nehmen und so wurden wir kontaktiert. Wir rechneten bei der Abholung mit viel, aber….

Der Graupapagei bei der Abholung

Wir rechneten eigentlich mit einem gestressten Vogel der sich selbst rupft. Gefunden haben wir einen wunderschönen Vogel der überaus gesund ist und eine Dame, der die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben stand. Vor 21 Jahren hatte sie den Papagei von ihrem Mann bekommen, es war das letzte Geschenk bevor er verstarb. Alle Untersuchungen des Papageis verliefen positiv und er hat hervorragende Werte. Er darf die ganze Wohnung nutzen und kuschelt am liebsten mit der Dame. Die Beiden lieben sich sichtlich und es tat mehr als weh den Papagei aus dem Haus zu bringen und die Dame weinend zurück zu lassen.

Ein so verliebtes Paar zu trennen liegt nicht in unserem Sinn. Unsere Aufgabe sehen wir jetzt darin, zu sehen ob sich der Papagei vergesellschaften lässt. Er braucht natürlich Freunde, aber ob es gut ist ihn von seiner Bezugsperson zu trennen….. Ganz egal was passiert, sollte er sich vergesellschaften lassen, kann die Dame ihren Vogel natürlich jederzeit besuchen. Merken wir, dass er Sehnsucht nach derDame hat und traurig ist, sich nicht vergesellschaften lässt, werden wir alles dafür tun, dass die Beiden wieder zusammenfinden…

Trachemys

2016 wurde die EU Verordnung bezüglich invasiver Tierarten erstellt. Darunter befinden sich Trachemys Arten wie die Rot- Gelbwangen und Cumberlandschildkröten die weder gehandelt noch gezüchtet werden dürfen. Natürlich versucht man diese Verordnung zu umgehen und so kommen jetzt vermehrt tropische Trachemys Arten auf den Markt.

Wir möchten uns hier Mag. Stephan Ettmar vom ISV anschließen, der in der neuesten Auflage der Schildkrötenzeitschrift „Sacalia“ über dieses Thema berichtet und warnt.

Trachemys emolli oder Trachemys venusta landen vermehrt am Markt. Diese Tiere sind aber tropisch und nur in den heißesten Sommermonaten für die Teichhaltung geeignet. Dazu werden diese Schildkröten beinahe 40 cm groß. Hier kann man sich schon ausrechnen, welch großes Aquarium für die artgerechte Haltung nötig ist.

Trachemys venusta Foto:Stephan Ettmar, Sacalia

Also bitte überlegt euch gut den Kauf einer solchen Schildkröte damit wir sie in den nächsten Jahren nicht wieder überall in Auffangstationen oder Gnadenhöfen wiederfinden.

Auch ein Igel fand wieder den Weg zu uns. Mit keinen 300 Gramm und zu dieser Zeit noch unterwegs würde er wohl kaum den Winter überleben.

Schildkrötenland, Neuzugänge

Es hat nochmal Zeit und Nerven gekostet, aber diese Woche wurden die Verträge unterzeichnet und die Schlüssel übergeben.

Wir haben es jetzt also wirklich fixiert und in den nächsten Jahren soll hier eine tolle Station für Schildkröten entstehen. Beinahe 2000 Quadratmeter wird den Tieren zur Verfügung gestellt. Die ersten Kostenvoranschläge für die Umzäunung wurden bereits gemacht und wir hoffen, dass das Grundstück bereits ende Februar umzäunt werden kann. Hier müssen wir natürlich bedenken, dass es aus, aber auch einbruchssicher gestaltet wird. Heute haben wir bereits damit begonnen, umherliegende Äste und Thuyen zu entfernen. Wir möchten alles so gut es geht natürlich belassen, nur die Thuyen werden entfernt.

Auf der oberen Fläche sollen Gehege für die Landschildkröten, aber auch eine riesige Voliere für unsere Papageien entstehen.

Achtung! Wir möchten hier anmerken, dass wir keine Auffangstation für Papageien werden wollen. Wir möchten uns auf unsere Schildkröten speziallisieren, für Papageien gibt es die wundervolle Arge Papageiengemeinschaft südlich von Wien. Aber für unsere Papageien möchten wir hier eine riesige Voliere mit einem Innengehege errichten.

Am unteren Teil des Grundstücks sollen in weiterer Folge Teiche für die verschiedensten Wasserschildkröten entstehen.

Hier sollen Teiche und eine Landfläche für unsere Riesenschildkröten entstehen.

Wir werden im Frühjahr sehr viel Hilfe brauchen. Egal ob finanziell oder körperliche Arbeit, dazu Futter für die Tiere. Mit euch gemeinsam können wir hier etwas groß – und einzigartiges entstehen lassen. Jede freie Hand wird im Frühjahr benötigt und wir würden uns sehr freuen, wenn sich freiwillige Helfer für diese Arbeit begeistern können und uns unterstützen.

Es gibt auch wieder Neuzugänge. Ein Herr aus dem Waldviertel kontaktiere uns bezüglich seiner Pantherschildkröten. Selbst hatte er einen 1000 Quadratmeter großen Garten und ein eigenes Zimmer für die Tiere. Aber die Lebensumstände haben sich geändert und es blieb ihm nichts anderes über, als die Tiere abzugeben. Unter Tränen brachte er uns die Tiere und die Beiden werden auch bei uns bleiben.

Auch die zwei Höckerschildkröten, für die wir einen „Taxiaufruf“ starteten, kamen heute hier an. Wir danken für das Überbringen. Eines der Tiere hat einen gebrochenen Panzer der am Montag in der Tierklinik begutachtet wird.

ISV Tagung, Verein Ebensee, Abgabetier aus Leipzig

Wie jedes Jahr war auch heuer die ISV Tagung mehr als interessant und informativ. Viele Schildkrötenexperten erzählten über ihr Wissen, ihre Erfahrungen und über Forschungen. Ebenfalls unter den Vortragenden war ein reiner Reptilienarzt aus Deutschland der sich seit 20 Jahren auf diese Tiere spezialisiert hat. Auch er erzählte über das große Problem, dass immer noch sehr viele Schildkröten falsch gehalten und gefüttert werden. Wir danken für diese tolle Tagung.

Neben vielen wichtigen Informationen wurden auch wieder Lampen von Reptil-Expert, Pflanzen und jede Menge Literatur angeboten.

Auch Mag. Stephan Ettmar, der Mann der auch für die wundervolle Vereinszeitschrift „Sacalia“ verantwortlich ist, stellte sein neues Buch vor. Ein Buch mit einem fantastischen Einblick in die Welt der Mesoclemmys.

Wir möchten uns wieder mal bei unserem befreundeten Tierschutzverein Ebensee bedanken. In ihrer Vereinszeitung durften wir einen Einblick in die Welt der Schildkröten publizieren. Wir freuen uns sehr und sehr viele Leser dieser Zeitung haben uns bereits mit Fragen über Haltung kontaktiert. Vielen lieben Dank!!

Eine Familie aus Leipzig kontaktierte uns vor kurzem. Sie haben vor einigen Jahren eine Schildkröte aus ganz schlechter Haltung übernommen. Da sie in einer Wohnung leben und ihre Tochter zur Welt kam, konnten sie diese tunesische Landschildkröte nicht mehr artgerecht versorgen. Sie suchten viele Auffangstationen in Deutschland ab, aber es fand sich niemand der das Tier auch aufnehmen und versorgen wollte. Da es ein Männchen ist, ist auch dies nicht einfach. Die Familie wollte das Tier aber gut versorgt wissen und fand uns im Internet. Eigentlich können wir es kaum glauben, aber heute machte sich der Besitzer auf den Weg von Leipzig nach Seebarn. Eine Strecke von 700 km, gesamt 1400 km, und eine Fahrzeit von unglaublichen 14 Stunden wurden in Kauf genommen um das geliebte Tier gut versorgt zu wissen. Um 5 wurde gestartet und zu Mittag kam der Besitzer mit dem Tier hier an.

Ihr könnt uns für verrückt erklären… aber wir haben es gemacht

Zugegeben, eigentlich bräuchten wir auch selbst neue Fenster und eine neue Heizung. Ja, wir könnten uns auch schöne Urlaube machen oder ein neues Auto kaufen, aber….

aber es gibt da etwas was uns viel glücklicher macht als jeder Urlaub oder jeder Luxus…

auch wenn wir in den nächsten Jahren viel, viel kürzer treten müssen… wir haben es gemacht.

Wir haben in den letzten Jahren über 400 Schildkröten, 40 verschiedene Arten, einige Katzen, einige Papageien und Degus, aber auch Kaninchen, Wellensittiche, Geckos und Bartagame ein neues zuhause gegeben. Diese Menge an Tieren brauchen aber auch Platz und den haben wir leider nicht mehr, wir sind absolut voll.

Wir haben in den letzten Jahren mit so vielen Vereinen zusammen gearbeitet, haben beschlagnahmte oder ausgesetzte Tiere übernommen und viele Amtstierärzte, Tierkliniken und Tierheime aus ganz Österreich unterstützt, aber was passiert jetzt mit diesen Tieren?

Tierheime sind verständlicherweise auf Haustiere wie Hunde, Katzen oder auch Kaninchen ausgerichtet, aber nicht auf Reptilien. Meist gibt es nur ein Terrarium das für jede Schildkröte verwendet wird. Aber im Schnitt leidet jede vierte Schildkröte an Mykoplasmen, jede hundertste an Herpes und diese Krankheiten halten sich im Terrarium. Dazu fehlt auch das Wissen über die verschiedensten Arten, was genauso logisch ist. Dafür gibt es zwar Reptilienauffangstationen die aber randvoll sind und keine Tiere mehr aufnehmen können. Wo sollen also all die Reptilien hin, wo bringt man die invasiven Arten wie die Gelb oder Rotwangen unter? Wird man dieser EU Verordnung nachkommen und diese Tiere in Massen töten? Wir haben diese Problematik vorgetragen, um Hilfe gebettelt, und erhielten von hoher Stelle die Antwort „das soll nicht euer Problem sein“

Aber wessen Problem soll es sonst sein? Fakt ist, WIR WERDEN KEIN TIER IM STICH LASSEN, WERDEN UNSERE ARBEIT WEITERFÜHREN UND UNS MIT ALLEM WAS IN UNSERER MACHT STEHT, UM DIE TIERE KÜMMERN!!!

Es waren lange Verhandlungen und wir mussten tief in unsere Taschen greifen, aber es war es wert. Wir haben es getan!!! Genug Lebensraum wurde den Tieren genommen, wir freuen uns, dass wir ihnen ein kleines Stück Land zurück geben dürfen.

Ein Grundstück, das so herrlich ist. Ein Grundstück mit großen Futterwiesen, mit Bäumen und herrlichen Flächen. Natürlich wissen wir, dass wir die nächsten Jahre nicht groß investieren werden können, aber auf diesem Land können wir vielen Tieren ein neues zuhause bieten. Wir werden sie nicht im Stich lassen. Sobald es finanziell möglich ist möchten wir Teiche errichten, die Landzonen für die Landtiere eingrenzen und das Ganze für Menschen die sich für artgerechte Haltung interessieren, einmal wöchentlich zugänglich machen. WIR SIND STOLZ DARAUF, WIR WERDEN EIN SCHILDKRÖTEN LAND ERRICHTEN!!

Aber genug der Worte, genießt mit uns diese neue Welt!!

Wir müssen das Ganze aber sehr kontrolliert machen. Müssen immer im Hinterkopf behalten, dass hohe Strom und Tierarztkosten auf uns zukommen und deshalb haben wir uns etwas einfallen lassen.

Unser Stephan und unsere Silvia haben die letzten Wochen auf Hochtouren an einem Konzept gearbeitet. Ein Konzept das Spenden ab einer gewissen Höhe mit einem Geschenk honoriert. Dies werden wir die nächsten Tage publizieren. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen, dass ihr uns auch weiterhin so wundervoll unterstützt.

Wir wünschen allen Tierhaltern und Tieren einen wunderschönen 4.Oktober einen wunderschönen Tag der Tiere

Danke an den ÖGH, Nationalratswahl

Die Einladung des ÖGH war eine riesige Ehre für uns. Wir durften unseren Gnadenhof am zweiten Reptilientag in Wien vorstellen.

In einem perfekt zusammen gestellten Programm unseres Computergenies Stephan, konnten wir den Zuseher unseren Gnadenhof, unsere Arbeit und unsere Ziele näher bringen.

Zudem war es schön, so viele Menschen kennen lernen zu dürfen, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Reptilien beschäftigen. Dazu gab es auch noch sehr interessante Vorträge über die verschiedensten Reptilien.

Es gibt auch wieder Neuzugänge zu vermelden. Zwei Papageien, Moritz und Paul, fanden den Weg zu uns. Auch diese Tiere wurden natürlich getestet und tierärztlich begutachtet.

Auch ein kleiner Igel mit knappen 200 Gramm wurde gefunden und uns übergeben. Hier hoffen wir, dass er schnell an Gewicht zunimmt und noch vor dem Winter in die Freiheit entlassen werden kann.

Die Politik ist etwas, mit dem sich wir sehr schwer anfreunden können. Seit Jahrzehnten wird vor den Wahlen versprochen und versprochen, aber es passiert nichts.

Am vergangenen Donnerstag endete die Frist der Anträge bezüglich der betäubungslosen Kastration von Ferkeln, dem Kükenschreddern und dem Verbot für Vollspaltenböden. Leider hat die ÖVP und die FPÖ dagegen gestimmt. Das bedeutet, dass weiterhin den Ferkeln bei vollem Bewusstsein die Hoden abgerissen werden, Küken weiterhin bei lebendigem Leibe geschreddert und Schweine ohne Stroh auf Vollspaltenböden gehalten werden dürfen.

Wir fragen uns, ist das Demokratie? Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass kleinen Ferkeln die Hoden abgerissen werden? Möchte wirklich die Hälfte der Bevölkerung, dass Schweine auf keinem Strohboden ihr kurzes Leben verbringen dürfen? Möchte wirklich mehr als die Hälfte, dass Küken geschreddert werden?

Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass wir Glyphosat auf unseren Äckern verspritzen? Möchte die Bevölkerung wirklich Ceta?

Wir haben diese Wahlversprechungen satt. Es passiert einfach nichts, weder für die Tiere noch für die Umwelt.

Hier gibt es jetzt eine Alternative. Martin Balluch, ein Mann der sich seit Ewigkeiten für die Tiere und die Umwelt einsetzt, tritt für die Liste Jetzt an. Das ist die wohl größte Chance seit Jahrzehnten, um den Tieren zu helfen.

Deshalb waren wir auch bei einer Wahlveranstaltung und haben uns das Ganze angesehen.

Wir denken, es ist die richtige Wahl. Es wäre schön, wenn Martin den Einzug ins Parlament schaffen könnte. Die Tiere würden Martin Balluch wählen…

Neben dieser Veranstaltung am Klosterhof bei dem unglaublich tollen Projekt „Rinderwahnsinn“, trafen wir auch wieder sooo viele tolle Menschen wie die von Veggruf oder Robin Hood. Dazu so viele tolle Freunde…

Wintervorbereitungen, Einohrhase, ÖGH Reptilientag

Wir möchten euch nocheinmal daran erinnern. Den kommenden Samstag, den 21.09 werden Reptilienexperten über Reptilienhaltung informieren. Wir freuen uns jetzt schon sehr, euch dort zu sehen.

Obwohl es noch einige Wochen dauert, laufen die Vorbereitungen für den Winter auf Hochtouren.

Die Kühlschränke und unser Kühlraum werden mit Maurertröge und Plastikbehälter gefüllt, worin die Tiere ihre Starre verbringen werden. Die Erde in der sich die Tiere vergraben, nehmen wir entweder aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo wir wissen, dass die Erde ohne Giftstoffe behandelt wurde. Man kann aber auch unbehandelte Erde aus dem Baumarkt nehmen. Die Erde füllt etwa die Hälfte der Behälter aus, darüber kommt dann noch Laub.

Wir durften die Erde aus Kammern holen. Dort wurde ein Spielplatz umgebraben und die Erde bietet sich herrlich für die Überwinterung an. Sie ist noch nicht feucht und kann somit gleich verwendet werden.

Aber auch in unsere Innenräume wird frische Erde gebracht. In einem Raum sind unsere Köhler, in einem anderen die Panther und am Dachboden die Spornschildkröten untergebracht.

Nach einer Delogierung wurden von uns Degus und ein Kaninchen übernommen. Den Degus mussten die Zähne geschliffen werden. Das Kaninchen wurde über die Pfotenhilfe Tulln tierärztlich versorgt und kam anschließend zu uns. Leider sahen wir, dass sich um den Hintern des Tieres Fliegen sammelten und für Maden sorgten. Das Kaninchen wurde natürlich sofort zu unserem soooo tollen Tierärzteteam Hochleithner, nach Wien Strebersdorf gebracht wo sie medizinisch betreut wird. Die nächsten Tage wird sie wohl dort verbringen müssen…

Fundtiere, wir sagen Danke

Die Menge an Fundschildkröten wirkt beinahe beängstigend. Aber beginnen wir langsam.

Das Tierheim Baden kontaktierte uns wegen einer Fundschildkröte. Es handelt sich um eine griechische Landschildkröte deren Panzer gebrochen war Natürlich halfen wir hier aus. Zwischenzeitlich hatte unsere Freundin Claudia das Tier übernommen und erstversorgt. Also fuhren wir zur Claudia und durften neben einer Schildkröte auch eine Bananenpflanze und einen Elefantenohrpflanze mitnehmen. Wir sagen herzlichen Dank!!

Leider bestätigte sich sehr schnell der Bruch des Panzers.

Der Panzer war seitlich, aber auch oben gebrochen.

Natürlich brachten wir das Tier sofort in die Tierklinik Hochleithner nach Strebersdorf wo es sofort Schmerzmittel bekam.

Das Tier wurde am Abend geklebt und verbrachte die Nacht in der Tierklinik wo wir es am nächsten Vormittag abholten.

Seitlich aber auch oben war der Panzer gebrochen und wurde geklebt.

Die Schildkröte erholt sich jetzt auf unserem Gnadenhof.

Auch die nächste Fundschildkröte wurde verletzt geborgen. Eine Rotwangenschildkröte wurde von einem Fischer an Land gezogen. Dabei merkte man, dass sich ein zweiter Angelhaken in dessen Gesicht gebohrt hatte.

Der Haken wurde entfernt und die Wunde genäht. Vielleicht kennt jemand dieses Tier, dass in Perchtoldsdorf gefunden wurde.

Aber es gibt auch ein drittes Fundtier. In der Nähe von Wien fand ein Mann diese ältere Gelbwange vor und sicherte das Tier bis zu unserem Eintreffen. Wir sagen Danke für das Einschreiten und das Sichern.

Wir sagen auch wieder Danke! Wir danken dem Christian für die Übernahme von zwei Patenschaften.

Wir möchten auch dem Alex, einem Künstler aus Langenlois danken. Zum wiederholten male spendete er uns einen großen Sack mit Futtermitteln.

Und natürlich dürfen wir unsere Silvia nicht vergessen…. es gibt wieder neue Kugelschreiber 😉 🙂