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Wir sagen Danke! Tierarztbesuche

Wir möchten uns wiedermal von ganzem Herzen bedanken! Danke für die Geldspenden, die Geburtstagsaktionen und die Sachspenden.
Die Astrid hatte eine wirklich große Spende an uns überwiesen. Leider haben wir hier keine Adresse, nur den Namen und können uns so leider nur hier von ganzem Herzen bedanken! Auch der Alexandra Martin und ihrem Team,die immer wieder Geld für uns im Schildkröten Spenden Flohmarkt sammeln, möchten wir von ganzem Herzen danken. Immer wieder wird hier gesammelt und es kam eine wirklich beträchtliche Summe zusammen. Einfach unglaublich!!! Danke, danke, danke!!! Die Rita aus Deutschland hatte auch für uns gesammelt und uns jetzt eine Weihnachtsdekoration in Form von soooo süßen Schildkröten geschickt. Es gibt sogar einen „Schildkrötenweihnachtsmann“ mit einem Bart wie ihn unser Obmann Markus trägt. Wir sagen Danke an die Silvia und die Rita!! Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei der Isa aus Ottenthal. Nach dem Tod ihrer Bartagame kam sie am Sonntag vorbei und spendete uns Terrarien und Zubehör! Vielen lieben Dank!! Die neu angekommenen Pantherschildkröten und die tunesische Schildkröte aus Leipzig wurden heute in der Tierklinik Strebersdorf vorstellig. Bei dem Kleinen aus Leipzig war der Herpes und Mykoplasmentest kein Problem, die Pantherschildkröte aber hat so viel Kraft, dass es nicht mal mit drei Personen möglich war, dass Tier aus dem Panzer zu holen um einen Mundhöhlenabstrich durchzuführen. Letzten Endes war es nur mit einem Bluttest möglich. Zwei Höckerschildkröten waren nach dem Tod des Besitzer hier angekommen. Sie sehen prächtig aus und man merkt, dass sie gut gehalten wurden. Bei einer gibt es aber eine Verletzung die schon Jahre zurück liegen muss. Der hintere Teil des Panzers ist regelrecht abgebrochen. Trotzdem scheint er durchblutet zu sein und nachdem das Tier schon lange so lebt, hielten wir es für das Beste, das Ganze einstweilen so zu lassen.

Schildkrötenland, Neuzugänge

Es hat nochmal Zeit und Nerven gekostet, aber diese Woche wurden die Verträge unterzeichnet und die Schlüssel übergeben.

Wir haben es jetzt also wirklich fixiert und in den nächsten Jahren soll hier eine tolle Station für Schildkröten entstehen. Beinahe 2000 Quadratmeter wird den Tieren zur Verfügung gestellt. Die ersten Kostenvoranschläge für die Umzäunung wurden bereits gemacht und wir hoffen, dass das Grundstück bereits ende Februar umzäunt werden kann. Hier müssen wir natürlich bedenken, dass es aus, aber auch einbruchssicher gestaltet wird. Heute haben wir bereits damit begonnen, umherliegende Äste und Thuyen zu entfernen. Wir möchten alles so gut es geht natürlich belassen, nur die Thuyen werden entfernt.

Auf der oberen Fläche sollen Gehege für die Landschildkröten, aber auch eine riesige Voliere für unsere Papageien entstehen.

Achtung! Wir möchten hier anmerken, dass wir keine Auffangstation für Papageien werden wollen. Wir möchten uns auf unsere Schildkröten speziallisieren, für Papageien gibt es die wundervolle Arge Papageiengemeinschaft südlich von Wien. Aber für unsere Papageien möchten wir hier eine riesige Voliere mit einem Innengehege errichten.

Am unteren Teil des Grundstücks sollen in weiterer Folge Teiche für die verschiedensten Wasserschildkröten entstehen.

Hier sollen Teiche und eine Landfläche für unsere Riesenschildkröten entstehen.

Wir werden im Frühjahr sehr viel Hilfe brauchen. Egal ob finanziell oder körperliche Arbeit, dazu Futter für die Tiere. Mit euch gemeinsam können wir hier etwas groß – und einzigartiges entstehen lassen. Jede freie Hand wird im Frühjahr benötigt und wir würden uns sehr freuen, wenn sich freiwillige Helfer für diese Arbeit begeistern können und uns unterstützen.

Es gibt auch wieder Neuzugänge. Ein Herr aus dem Waldviertel kontaktiere uns bezüglich seiner Pantherschildkröten. Selbst hatte er einen 1000 Quadratmeter großen Garten und ein eigenes Zimmer für die Tiere. Aber die Lebensumstände haben sich geändert und es blieb ihm nichts anderes über, als die Tiere abzugeben. Unter Tränen brachte er uns die Tiere und die Beiden werden auch bei uns bleiben.

Auch die zwei Höckerschildkröten, für die wir einen „Taxiaufruf“ starteten, kamen heute hier an. Wir danken für das Überbringen. Eines der Tiere hat einen gebrochenen Panzer der am Montag in der Tierklinik begutachtet wird.

ISV Tagung, Verein Ebensee, Abgabetier aus Leipzig

Wie jedes Jahr war auch heuer die ISV Tagung mehr als interessant und informativ. Viele Schildkrötenexperten erzählten über ihr Wissen, ihre Erfahrungen und über Forschungen. Ebenfalls unter den Vortragenden war ein reiner Reptilienarzt aus Deutschland der sich seit 20 Jahren auf diese Tiere spezialisiert hat. Auch er erzählte über das große Problem, dass immer noch sehr viele Schildkröten falsch gehalten und gefüttert werden. Wir danken für diese tolle Tagung.

Neben vielen wichtigen Informationen wurden auch wieder Lampen von Reptil-Expert, Pflanzen und jede Menge Literatur angeboten.

Auch Mag. Stephan Ettmar, der Mann der auch für die wundervolle Vereinszeitschrift „Sacalia“ verantwortlich ist, stellte sein neues Buch vor. Ein Buch mit einem fantastischen Einblick in die Welt der Mesoclemmys.

Wir möchten uns wieder mal bei unserem befreundeten Tierschutzverein Ebensee bedanken. In ihrer Vereinszeitung durften wir einen Einblick in die Welt der Schildkröten publizieren. Wir freuen uns sehr und sehr viele Leser dieser Zeitung haben uns bereits mit Fragen über Haltung kontaktiert. Vielen lieben Dank!!

Eine Familie aus Leipzig kontaktierte uns vor kurzem. Sie haben vor einigen Jahren eine Schildkröte aus ganz schlechter Haltung übernommen. Da sie in einer Wohnung leben und ihre Tochter zur Welt kam, konnten sie diese tunesische Landschildkröte nicht mehr artgerecht versorgen. Sie suchten viele Auffangstationen in Deutschland ab, aber es fand sich niemand der das Tier auch aufnehmen und versorgen wollte. Da es ein Männchen ist, ist auch dies nicht einfach. Die Familie wollte das Tier aber gut versorgt wissen und fand uns im Internet. Eigentlich können wir es kaum glauben, aber heute machte sich der Besitzer auf den Weg von Leipzig nach Seebarn. Eine Strecke von 700 km, gesamt 1400 km, und eine Fahrzeit von unglaublichen 14 Stunden wurden in Kauf genommen um das geliebte Tier gut versorgt zu wissen. Um 5 wurde gestartet und zu Mittag kam der Besitzer mit dem Tier hier an.

Ihr könnt uns für verrückt erklären… aber wir haben es gemacht

Zugegeben, eigentlich bräuchten wir auch selbst neue Fenster und eine neue Heizung. Ja, wir könnten uns auch schöne Urlaube machen oder ein neues Auto kaufen, aber….

aber es gibt da etwas was uns viel glücklicher macht als jeder Urlaub oder jeder Luxus…

auch wenn wir in den nächsten Jahren viel, viel kürzer treten müssen… wir haben es gemacht.

Wir haben in den letzten Jahren über 400 Schildkröten, 40 verschiedene Arten, einige Katzen, einige Papageien und Degus, aber auch Kaninchen, Wellensittiche, Geckos und Bartagame ein neues zuhause gegeben. Diese Menge an Tieren brauchen aber auch Platz und den haben wir leider nicht mehr, wir sind absolut voll.

Wir haben in den letzten Jahren mit so vielen Vereinen zusammen gearbeitet, haben beschlagnahmte oder ausgesetzte Tiere übernommen und viele Amtstierärzte, Tierkliniken und Tierheime aus ganz Österreich unterstützt, aber was passiert jetzt mit diesen Tieren?

Tierheime sind verständlicherweise auf Haustiere wie Hunde, Katzen oder auch Kaninchen ausgerichtet, aber nicht auf Reptilien. Meist gibt es nur ein Terrarium das für jede Schildkröte verwendet wird. Aber im Schnitt leidet jede vierte Schildkröte an Mykoplasmen, jede hundertste an Herpes und diese Krankheiten halten sich im Terrarium. Dazu fehlt auch das Wissen über die verschiedensten Arten, was genauso logisch ist. Dafür gibt es zwar Reptilienauffangstationen die aber randvoll sind und keine Tiere mehr aufnehmen können. Wo sollen also all die Reptilien hin, wo bringt man die invasiven Arten wie die Gelb oder Rotwangen unter? Wird man dieser EU Verordnung nachkommen und diese Tiere in Massen töten? Wir haben diese Problematik vorgetragen, um Hilfe gebettelt, und erhielten von hoher Stelle die Antwort „das soll nicht euer Problem sein“

Aber wessen Problem soll es sonst sein? Fakt ist, WIR WERDEN KEIN TIER IM STICH LASSEN, WERDEN UNSERE ARBEIT WEITERFÜHREN UND UNS MIT ALLEM WAS IN UNSERER MACHT STEHT, UM DIE TIERE KÜMMERN!!!

Es waren lange Verhandlungen und wir mussten tief in unsere Taschen greifen, aber es war es wert. Wir haben es getan!!! Genug Lebensraum wurde den Tieren genommen, wir freuen uns, dass wir ihnen ein kleines Stück Land zurück geben dürfen.

Ein Grundstück, das so herrlich ist. Ein Grundstück mit großen Futterwiesen, mit Bäumen und herrlichen Flächen. Natürlich wissen wir, dass wir die nächsten Jahre nicht groß investieren werden können, aber auf diesem Land können wir vielen Tieren ein neues zuhause bieten. Wir werden sie nicht im Stich lassen. Sobald es finanziell möglich ist möchten wir Teiche errichten, die Landzonen für die Landtiere eingrenzen und das Ganze für Menschen die sich für artgerechte Haltung interessieren, einmal wöchentlich zugänglich machen. WIR SIND STOLZ DARAUF, WIR WERDEN EIN SCHILDKRÖTEN LAND ERRICHTEN!!

Aber genug der Worte, genießt mit uns diese neue Welt!!

Wir müssen das Ganze aber sehr kontrolliert machen. Müssen immer im Hinterkopf behalten, dass hohe Strom und Tierarztkosten auf uns zukommen und deshalb haben wir uns etwas einfallen lassen.

Unser Stephan und unsere Silvia haben die letzten Wochen auf Hochtouren an einem Konzept gearbeitet. Ein Konzept das Spenden ab einer gewissen Höhe mit einem Geschenk honoriert. Dies werden wir die nächsten Tage publizieren. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen, dass ihr uns auch weiterhin so wundervoll unterstützt.

Wir wünschen allen Tierhaltern und Tieren einen wunderschönen 4.Oktober einen wunderschönen Tag der Tiere

Danke an den ÖGH, Nationalratswahl

Die Einladung des ÖGH war eine riesige Ehre für uns. Wir durften unseren Gnadenhof am zweiten Reptilientag in Wien vorstellen.

In einem perfekt zusammen gestellten Programm unseres Computergenies Stephan, konnten wir den Zuseher unseren Gnadenhof, unsere Arbeit und unsere Ziele näher bringen.

Zudem war es schön, so viele Menschen kennen lernen zu dürfen, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Reptilien beschäftigen. Dazu gab es auch noch sehr interessante Vorträge über die verschiedensten Reptilien.

Es gibt auch wieder Neuzugänge zu vermelden. Zwei Papageien, Moritz und Paul, fanden den Weg zu uns. Auch diese Tiere wurden natürlich getestet und tierärztlich begutachtet.

Auch ein kleiner Igel mit knappen 200 Gramm wurde gefunden und uns übergeben. Hier hoffen wir, dass er schnell an Gewicht zunimmt und noch vor dem Winter in die Freiheit entlassen werden kann.

Die Politik ist etwas, mit dem sich wir sehr schwer anfreunden können. Seit Jahrzehnten wird vor den Wahlen versprochen und versprochen, aber es passiert nichts.

Am vergangenen Donnerstag endete die Frist der Anträge bezüglich der betäubungslosen Kastration von Ferkeln, dem Kükenschreddern und dem Verbot für Vollspaltenböden. Leider hat die ÖVP und die FPÖ dagegen gestimmt. Das bedeutet, dass weiterhin den Ferkeln bei vollem Bewusstsein die Hoden abgerissen werden, Küken weiterhin bei lebendigem Leibe geschreddert und Schweine ohne Stroh auf Vollspaltenböden gehalten werden dürfen.

Wir fragen uns, ist das Demokratie? Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass kleinen Ferkeln die Hoden abgerissen werden? Möchte wirklich die Hälfte der Bevölkerung, dass Schweine auf keinem Strohboden ihr kurzes Leben verbringen dürfen? Möchte wirklich mehr als die Hälfte, dass Küken geschreddert werden?

Möchte wirklich mehr als die Hälfte der Bevölkerung, dass wir Glyphosat auf unseren Äckern verspritzen? Möchte die Bevölkerung wirklich Ceta?

Wir haben diese Wahlversprechungen satt. Es passiert einfach nichts, weder für die Tiere noch für die Umwelt.

Hier gibt es jetzt eine Alternative. Martin Balluch, ein Mann der sich seit Ewigkeiten für die Tiere und die Umwelt einsetzt, tritt für die Liste Jetzt an. Das ist die wohl größte Chance seit Jahrzehnten, um den Tieren zu helfen.

Deshalb waren wir auch bei einer Wahlveranstaltung und haben uns das Ganze angesehen.

Wir denken, es ist die richtige Wahl. Es wäre schön, wenn Martin den Einzug ins Parlament schaffen könnte. Die Tiere würden Martin Balluch wählen…

Neben dieser Veranstaltung am Klosterhof bei dem unglaublich tollen Projekt „Rinderwahnsinn“, trafen wir auch wieder sooo viele tolle Menschen wie die von Veggruf oder Robin Hood. Dazu so viele tolle Freunde…

Wintervorbereitungen, Einohrhase, ÖGH Reptilientag

Wir möchten euch nocheinmal daran erinnern. Den kommenden Samstag, den 21.09 werden Reptilienexperten über Reptilienhaltung informieren. Wir freuen uns jetzt schon sehr, euch dort zu sehen.

Obwohl es noch einige Wochen dauert, laufen die Vorbereitungen für den Winter auf Hochtouren.

Die Kühlschränke und unser Kühlraum werden mit Maurertröge und Plastikbehälter gefüllt, worin die Tiere ihre Starre verbringen werden. Die Erde in der sich die Tiere vergraben, nehmen wir entweder aus dem eigenen Garten oder von Stellen wo wir wissen, dass die Erde ohne Giftstoffe behandelt wurde. Man kann aber auch unbehandelte Erde aus dem Baumarkt nehmen. Die Erde füllt etwa die Hälfte der Behälter aus, darüber kommt dann noch Laub.

Wir durften die Erde aus Kammern holen. Dort wurde ein Spielplatz umgebraben und die Erde bietet sich herrlich für die Überwinterung an. Sie ist noch nicht feucht und kann somit gleich verwendet werden.

Aber auch in unsere Innenräume wird frische Erde gebracht. In einem Raum sind unsere Köhler, in einem anderen die Panther und am Dachboden die Spornschildkröten untergebracht.

Nach einer Delogierung wurden von uns Degus und ein Kaninchen übernommen. Den Degus mussten die Zähne geschliffen werden. Das Kaninchen wurde über die Pfotenhilfe Tulln tierärztlich versorgt und kam anschließend zu uns. Leider sahen wir, dass sich um den Hintern des Tieres Fliegen sammelten und für Maden sorgten. Das Kaninchen wurde natürlich sofort zu unserem soooo tollen Tierärzteteam Hochleithner, nach Wien Strebersdorf gebracht wo sie medizinisch betreut wird. Die nächsten Tage wird sie wohl dort verbringen müssen…

Vorbereitung zur Überwinterung bestimmter Arten

Emydura subglobosa – krefftii
Für die australischen Arten wird es bereits zu kühl und sie wurden aus den Teichen gefischt und in Aquarien untergebracht.
Schildkröten unterscheidet man zwischen Halsberger und Halswender. Der Kopf der Halsberger wird durch s förmige, vertikale Krümmung der Halswirbelsäule in den Panzer zurückgezogen.
Die Halswender, wie es auch die Emydura sind, legen den Kopf beim Einziehen in einer horizontalen s förmigen Bewegung seitlich unter den Panzer. Sie stellen die Unterordnung der Schildkröten dar, die im Vergleich zu den Halsberger Schildkröten jünger ist, da sie sich erst in der Kreide bildete.

Umbau für Überwinterung

Aufgrund der Hitze kann man es ja kaum glauben, aber der Herbst naht und schon nächste Woche sollen die Temperaturen stark fallen. Und weil wir wissen wie schnell die Zeit vergeht haben wir bereits damit begonnen, Plätze für die Überwinterung zu schaffen. Es wurden Regale gezimmert und in einem Raum aufgestellt, indem sich im Winter die Temperaturen bei rund 6 Grad einpendeln. Hier werden wir um die 200 Tiere unterbringen. Moschus, Sumpf und Schmuckschildkröten, aber auch europäische Landtiere werden hier starren.
Aber auch die Innenräume werden wieder auf Vordermann gebracht. Australische Arten wie die Emydura werden aufgrund der Abkühlung bereits nächste Woche rein geholt. Andere Arten wie die asiatischen Mauremys oder die Mexikanischen Kinosternon folgen ebenfalls bald.